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In Entwicklung: Centurion Mk.11

Kommandanten!

Heute möchten wir euch mehr über das nächste Fahrzeug erzählen, das zu Armored Warfare kommt. Es handelt sich um den Centurion Mk.11 Fortschritts-Kampfpanzer, der die Lücke zwischen zwei frühen Chieftains füllt.

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Er wird auf Grundlage der zuvor angekündigten neuen Prinzipien der Spielbalance umgesetzt, ihr könnt ihn also als ein Zeichen dafür verstehen, was noch kommen wird. Aber zuerst, wie üblich, ein wenig Geschichte.

Die Geschichte des Panzers reicht bis ins Ende des Zweiten Weltkriegs zurück und nahm ihren Anfang in der Suche nach einem vielseitig einsetzbaren Fahrzeug, das heutzutage einem Kampfpanzer entsprechend wurde, damals von den Briten aber „universeller Panzer“ genannt wurde. Dabei handelte es sich um ein klassisches Design aus der Zeit des Kalten Krieges mit Stahlpanzerung und Zugrohrkanone, das es mit der amerikanischen M48/M60-Serie und den sowjetischen T-54/55 aufnehmen konnte. Die Bewaffnung bestand zunächst aus der 20-Pounder-Kanone QF und wurde später auf die legendäre 105 mm Royal Ordnance L7 aufgerüstet.

Die Briten setzten das Fahrzeug erfolgreich in Korea, während der Suez-Krise und am Rhein ein, richtig berühmt wurde es aber erst dank seiner Einsätze im Sechs-Tage-Krieg von 1967 und dem Jom-Kippur-Krieg von 1973 im Dienst der israelischen Armee (gleichwohl die Panzer auf beiden Seiten aufs Schlachtfeld rollten – Jordanien war ebenfalls im Besitz einiger Einheiten gewesen). Einer berühmtesten Panzerkommandanten aller Zeiten, Zvika Greengold, befehligte einen Centurion. Nach der schrittweisen Ausmusterung wurden einige Fahrzeuge zu schweren MTW umgebaut.

Außer in Israel, Großbritanninen und Jordanien wurde der Centurion in vielen weiteren Ländern eingesetzt und nahm an diversen bewaffneten Konflikten teil, darunter dem Vietnamkreg und den Indisch-Pakistanischen-Kriegern. Zu den Betreibern gehörten:

  • Schweden (Stridsvagn 81 und 100)
  • Schweiz (Panzer 55 und 57; beide Länder ersetzten ihre Varianten in den 1980er Jahren durch den Leopard 2)
  • Kanada (im Dienst bis 1978)
  • Australien (Einsatz im Vietnamkrieg)
  • Südafrika (Olifant, bis heute im Einsatz)

Sowie einige weitere – insgesamt zwanzig. Die Broten begannen mit der Ausmusterung des Centurion in der Rolle eines Kampfpanzers bereits 1966 und ersetzten sämtliche Modelle bis 1977 mit dem Chieftain KPz.

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Die Version Mk.11 war eine der letzten Centurion-Varianten, die im Dienst standen. Keiner dieser späten Centurions wurde neu gebaut – üblicherweise handelte es sich um aufgewertete Versionen anderer Aufwertungen, in diesem Fall des Mk.6. Sehr grob gesagt verfügte der Centurion Mk.5 von 1956 (221 gebaut) über ein neues Turmdesign (war aber weiterhin mit der 20-pdr-Kanone bewaffnet). Danach:

  • Die Variante Mk.6 war ein Mk.5 mit verbesserter Panzerung und der 105-mm-L7-Kanone
  • Der Mk.11 war ein aufgewerteter Mk.6 mit einem IR-Scheinwerfer für Nachtkämpfe und einem 12,7-mm-Entfernungs-Maschinengewehr

Die Variante Mk.11 erschien 1966 und wurde 1977 außer Dienst gestellt.

Wie oben erwähnt, wird der Centurion Mk.11 in Armored Warfare ein Fortschritts-Kampfpanzer auf Tier 4 sein, der die Lücke zwischen den beiden Chieftains schließt, die bislang leer geblieben war. Für seine Freischaltung gelten keine weiteren Bedingungen, abgesehen von den üblichen Kredit- und EP-Kosten.

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Leistungstechnisch wird er dem israelischen Sho’t ähnlich sein – schließlich handelt es sich um ein sehr ähnliches Fahrzeug. Zu den Unterschieden gehören:

  • Dickere Stahlpanzerung (mehr dazu weiter unten), aber keine ERA
  • Die Kanone wird etwas schneller feuern
  • Der Centurion wird keine HEAT-Granaten zur Verfügung haben – stattdessen wird er über verbesserte APFSDS-Granaten verfügen
  • Der Centurion wird jedoch etwas langsamer und etwas weniger agil sein als der Sho’t

Das ist jedoch nicht alles. Im Einklang mit der kommenden Überarbeitung der Kampfpanzer wird der Sho’t eine deutlich dickere Frontpanzerung bieten, um ihn in PvE zu einem sehr zuverlässigen Panzer zu machen. Die meisten Schüsse werden einfach an seiner dicken Außenhaut abprallen, und Autokanonen werden ihn nur durchschlagen können, wenn sie beim Flankieren auf seine Seiten feuern.

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Zusätzlich, um seine Haltbarkeit zu verbessern und das „Modulzerstörungs“-Metaspiel aufzubrechen:

  • Die Unterseite des Fahrzeugs wird ebenfalls recht dick sein (was es widerstandsfähig gegen HE-Granaten macht, die unter den Panzer geschossen werden)
  • Interne Module werden deutlich reduzierten Schaden erleiden und schneller repariert werden
  • Die Besatzung wird ebenfalls deutlich weniger Schaden erleiden

Kurz gesagt: Der Panzer wird einiges einstecken und gleichzeitig Schaden verursachen können. Der Nachteil ist, dass er weder schnell noch agil sein wird.

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Und das war’s im Grunde, Kommandanten. Wir hoffen, dass euch dieser neue Fortschritts-Panzer gefallen wird, und wie immer:

Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld!

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