Kommandanten!
Wir bereiten ein neues Event für euch vor, das dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist – dem schrecklichsten Konflikt in der Geschichte der Menschheit. Wir haben mehrere historische Tarnungen und Embleme für euch vorbereitet, an denen ihr euch erfreuen könnt und die alle während des Events verfügbar sein werden.
Werfen wir einen Blick auf einige davon, beginnend mit zwei französischen experimentellen Tarnungen aus der frühen Kriegszeit.

1937 verlangte das französische Militär, seine Fahrzeuge in verschiedenen farbenfrohen Mustern zu lackieren, bei denen dunkle (Boden), mittlere (Laub) und helle (Himmel) Farben gemischt wurden, was zu einer Reihe interessanter Tarnschemata führte.
Das erste Muster wurde zwischen 1939 und 1940 verwendet und ist auf einem Somua-S35-Panzer in Saumur zu sehen, während das zweite Muster 1936 auf einem leichten Renault-D1-Panzer während der Erprobung des Bernard-Transporters zu sehen war. Dieses war höchstwahrscheinlich ein einmaliges, einzigartiges Design, das nie in größerem Umfang verwendet wurde. Wir werden außerdem ein französisches Kokarden-Emblem für euch haben, passend zu diesen Farben.

Als Nächstes haben wir eine britische improvisierte Tarnung, wie sie 1943 auf einem Crusader-Mark-III-Panzer der 6. Panzerdivision zu sehen war. Die Verwendung improvisierter Tarnungen, die auf lokalen Bedingungen basierten, war im britischen Militär während des Zweiten Weltkriegs weit verbreitet.

Als Nächstes kommt eine Reihe amerikanischer Inhalte, darunter die experimentelle Tarnung „Fort Knox“, wie sie im Herbst 1942 auf einem M4-Sherman-Panzer zu sehen war. Diese experimentelle Tarnung besteht aus Flecken in Sand-, Erdbgelb- und Schwarztönen auf einem ursprünglich grünen Panzer. Im ersten Kriegsjahr (für sie) experimentierten die Amerikaner mit vielen verschiedenen Mustern, und dies ist nur eines davon.

Apropos Sherman: Wir haben außerdem zwei Embleme für euch – „Judy Mae“ und „Panzer-Mädchen“, wie sie auf einem M4A1 Sherman der US-Armee der 3. Panzerdivision in Europa zu sehen waren.

Um ganz ehrlich mit euch zu sein: Das Emblem „Panzer-Mädchen“ ist kein authentisches, sondern vielmehr von den Zeichnungen von Frauen inspiriert, mit denen die Amerikaner ihre Kriegsflugzeuge und Fahrzeuge gern schmückten – meist Pin-up-Girls und Schauspielerinnen.

Und nicht zuletzt haben wir eine Reihe sowjetischer Tarnungen und Embleme für euch, beginnend mit der sowjetischen Tarnung „Ast“, wie sie auf einem BA-64-Panzerspähwagen der 6. Garde-Panzerarmee während der Bukarest-Arad-Offensive in Rumänien im August 1944 zu sehen war.

Eine weitere Tarnung aus der späten Kriegszeit ist die sowjetische Tarnung „Spätes Dreifarbschema“, wie sie auf einem schweren IS-2-Panzer der 4. Panzerarmee im Jahr 1944 zu sehen war.

Und schließlich gibt es noch die sowjetische Tarnung „Spätkrieg“, wie sie auf einer ISU-122-Selbstfahrlafette während der Schlacht um Berlin im April 1945 zu sehen war. Von derselben ISU stammt auch die Inschrift „Vorwärts, den Feind zerschmettern!“, die als Emblem verfügbar sein wird.

Die beiden anderen sowjetischen Embleme stammen aus früheren Tagen des Krieges.
- Der Name „Gnadenlos!“ gehörte zu einem schweren KV-1-Panzer, der im Mai 1942 gebaut und der 6. Panzerbrigade zugeteilt wurde. Der Panzer wurde berühmt dafür, in seinen ersten neun Monaten im Einsatz 27 feindliche Panzer zerstört zu haben.
- Das Emblem „Für das Vaterland!“ war im Sommer 1941 auf einem schweren KV-2-Panzer zu sehen. Die Inschrift basiert auf einem beliebten Motto, das die Rote Armee seit Beginn des Großen Vaterländischen Krieges verwendete.
Und das war’s für heute, Kommandanten. Wir hoffen, dass euch diese Belohnungen gefallen werden, und wie immer:
Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld!