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Beitrag-Highlights #3: 20-XX Ilmatar

Kommandanten!

Wir haben inzwischen alle 400 Einsendungen des Events „Entwirf ein Legendäres Fahrzeug“ gesichtet und bereiten derzeit die Abstimmungsphase vor, in der ihr entscheiden werdet, welches das nächste Legendäre Fahrzeug wird. Vor Beginn der Abstimmung haben wir uns jedoch entschieden, noch einen weiteren besonders hochwertigen Beitrag zu veröffentlichen – ein Fahrzeug namens 20-XX Ilmatar.

Wie ihr am Namen vermutlich bereits erkennen könnt, ist das Fahrzeug erneut fiktiv. Im Gegensatz zu vielen anderen fiktiven Einsendungen ist es jedoch so gut gestaltet und interessant, dass es von unserem Team beinahe sofort für die Abstimmungsphase zugelassen wurde. Hier ist, was der Autor über seine fiktive Geschichte und das Gameplay zu sagen hat.

Geschichte:

Dieser fiktive Hintergrund soll eine realistische Erklärung für die Einheit liefern, unabhängig von den vorgeschlagenen Spielelementen. Die Fahrzeugplattform 20-XX ist ein modulares gepanzertes Fahrzeugsystem, das von dem fiktiven skandinavischen multinationalen Rüstungsunternehmen Magnusson Virtanen AB in den späten 2020er- und frühen 2030er-Jahren entwickelt wurde. Ziel war es, die eigenständige und unabhängige Verfügbarkeit einer schweren AFV-Plattform für die regionalen Staaten Skandinaviens zu erhöhen. Die 20-XX-Plattform war in erster Linie auf ein gemeinsames System für einen Kampfpanzer (MBT) und ein schweres Schützenpanzerfahrzeug (IFV) ausgelegt, wobei zusätzliche Varianten später auch technische und Flugabwehrrollen abdecken sollten.

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Die zentrale Komponente der Plattform ist eine Basiswanne mit einem Mobilitätssystem, das einen seriellen Hybrid-Elektroantrieb und ein modernes Laufwerk umfasst, wodurch eine flexible Konfiguration verschiedener Fahrzeugvarianten ermöglicht wird.

Die Fahrzeuge wurden Mitte der 2030er-Jahre von Schweden und Finnland eingeführt. Zu Beginn traten kleinere Anfangsprobleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Turbinenmotoren sowie der Stabilität elektronischer Systeme auf. Nach frühen Anpassungen an den Serienfahrzeugen erreichten sie jedoch ein hohes durchschnittliches Zuverlässigkeitsniveau. Die Fahrzeuge erfreuten sich letztlich großer Beliebtheit bei ihren Besatzungen, vor allem aufgrund der ergonomischen Gestaltung der Kampfräume und der gut integrierten Steuerungssysteme. In ihren Heimatmärkten galten sie als erfolgreich, doch die hohen Anfangskosten pro Fahrzeug verhinderten trotz weltweiter Vermarktungsversuche letztlich Exportverkäufe.

Die hier beschriebene Konfiguration ist die schwere IFV-Variante der 20-XX-Plattform für den globalen Exportmarkt mit der Bezeichnung Ilmatar. Benannt nach der Luftgöttin und Mutter des Helden Väinämöinen aus der finnischen Mythologie bietet die Ilmatar Schutz auf MBT-Niveau sowie fortschrittliche Feuerkraft, um Truppen in unterschiedlichsten Gefechtsumgebungen einzusetzen und zu unterstützen.

Gameplay-Vision des Autors:

Als allgemeine Konzeptidee stelle ich mir die Ilmatar als ein neues Fahrzeug der obersten Tier-Stufe im Bereich schwerer IFV/TD vor, das etwas mehr Abwechslung und Interesse bietet als eine typische Autokanonen-Plattform.

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Die Hauptbewaffnung wäre die 90-mm-CTAS-Kanone. Ich stelle mir vor, dass sie entweder mit klassischer Nachladezeit oder mit einer Überhitzungsmechanik ähnlich einer Autokanone arbeitet, wodurch ihre anfängliche DPM vor Retrofits bei etwa 20–22K liegen würde. Damit wäre sie mit dem durchschnittlichen Schaden von Tier-10-Autokanonen vergleichbar, hätte jedoch aufgrund ihrer Spitzenposition eine höhere Durchschlagskraft.

Da es sich stärker um eine auf die Kanone ausgerichtete Einheit handelt, könnten ihre Raketen den Tier-10-Standards entsprechen, ohne Mehrfachstart oder andere besondere Mechaniken. Möglicherweise könnten sie eine Selbstlenkfähigkeit erhalten, um die nahezu futuristische Technologie des Fahrzeugs zu berücksichtigen.

Die 30-mm-Autokanone könnte aus Balance-Gründen vollständig entfallen oder als koaxiale Anti-Infanterie-Bewaffnung mit geringerer Feuerrate dienen. Das eigentliche Highlight beziehungsweise Alleinstellungsmerkmal des Fahrzeugs wäre jedoch die anhebbare Turmmechanik. Für das Gameplay stelle ich mir dies als aktive Fähigkeit vor, die die Möglichkeit ersetzt, Infanterie einzusetzen oder einen Motorboost zu verwenden. Im normalen Zustand könnte das Fahrzeug einen Richtbereich von etwa −8 bis +20 Grad besitzen. Wird das Turmanhebungssystem aktiviert, würde dieser Bereich auf den vollen Wert von −15 bis +55 Grad erweitert.

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Als Balance-Ausgleich könnte die Aktivierung dieses Systems auch die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs verändern – von etwa 75 km/h im Normalzustand auf ungefähr 55 km/h mit angehobenem Geschütz. Möglicherweise würde sich auch die Beschleunigung verändern: Im Standardmodus könnte sie eher MBT-typisch sein, etwa zwischen der des Namer und des T-15, während der angehobene Modus eine schnellere Beschleunigung des Hybridantriebs ermöglicht, jedoch mit begrenzter Höchstgeschwindigkeit. Der Wechsel zwischen den Geschützmodi wäre nur unter 55 km/h möglich und würde etwa 2–3 Sekunden dauern, sodass der Spieler bewusst entscheiden muss, wann er diese Fähigkeit nutzt.

Der Schutz würde hypothetisch dem anderer schwerer IFV/TD entsprechen, mit einem moderaten Anstieg der Strukturpunkte aufgrund der Tier-10-Position und damit eher im Bereich moderner MBT. Die Panzerung würde den Großteil der Frontwanne gegen nahezu alle Bedrohungen schützen, während eine moderat große untere Frontplatte eine Schwachstelle darstellen würde – kleiner gegenüber Raketen als gegenüber Panzerkanonen und vollständig immun gegen Autokanonen. Ein APS gegen Raketen wäre vorhanden und würde vermutlich eine moderate bis hohe Nachladegeschwindigkeit zwischen den Einsätzen besitzen.

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Dies sind lediglich allgemeine Vorschläge und gehen bewusst nicht zu sehr ins Detail, da es sich um ein breites hypothetisches Konzept handelt.

Und das war’s mit dem heutigen Beitrag, Kommandanten. Bleibt dran, denn die Abstimmungsphase wird in naher Zukunft beginnen. Wie immer laden wir euch ein, das Thema auf Discord oder anderswo zu diskutieren und eure Wünsche zu äußern. Aber für den Moment gilt:

Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld!

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